NZZ | Covid-19 contra Wirtschaft-20

Mark Schelker, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Freiburg, zeigt in seinem Gastkommentar in der NZZ, dass es nicht möglich ist, Menschen und Wirtschaft zu trennen, denn «die Wirtschaft» sind wir alle. Wirtschafts- und Finanzkrisen verursachen nicht nur finanzielle Schäden, sondern fördern auch physisches und psychisches Leid beim Menschen, wie körperliche Krankheiten oder Depressionen.

Wir brauchen eine solide Datengrundlage, um fundierte und präzise Entscheidungen zu treffen und somit die Bevölkerung nicht mehr als nötig in ihrer Freiheit einzuschränken. Ausserdem werden die wirtschaftlichen Schäden durch jeden zusätzlichen Tag im Lockdown immer verheerender. Staatliche Interventionen können die wirtschaftlichen Auswirkungen eines Lockdowns zwar bis zu einem gewissen Grad abfedern, jedoch kann wirtschaftliche Aktivität nicht durch finanzielle Überbrückungshilfen des Staates ersetzt werden. Des Weiteren ist es erforderlich, zusätzliche Pflegekapazitäten zu schaffen, um einen Kollaps unseres Gesundheitssystems zu vermeiden.

Bis wir eine Impfung haben, stellt repräsentatives, randomisiertes und systematisches Testen eine einfache und kostengünstige Möglichkeit dar, die Verbreitung des Virus einzudämmen.

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